5 Social Media Kanäle für die Zielgruppe von morgen

24/7 – die Generation Z ist niemals offline. 

Geboren zwischen 1997 und 2010, aufgewachsen mit Smartphones, Internet und Netflix. Ein Leben ohne digitale Technik ist für diese jungen Menschen unvorstellbar, in der Social Media Welt sind sie zu Hause. Es wird hier kommuniziert und gelernt, aktuelle Geschehnisse und Nachrichten werden verfolgt. Die Generation Z kommt schon früh mit Marken und Werbung in Kontakt und entwickelt dementsprechend ein eigenes Kaufverhalten.

5 Kanäle, in der sich diese Zielgruppe bewegt, haben wir uns angeschaut:

Instagram
Hier wird kommuniziert und beobachtet, aber auch Content selbst erstellt. Die beliebtesten Posts haben meistens ein Lifestyle Thema zum Inhalt und sind visuell ansprechend. Kurzlebige, dynamische Inhalte, bestenfalls mit persönlichem Touch, gewinnen hier am meisten Aufmerksamkeit.

YouTube
Dieser Social-Media-Kanal ist aus dem Alltag der Generation Z nicht mehr wegzudenken und dient vielen als klassischer TV-Ersatz. YouTube wird hauptsächlich als Quelle für Tutorials und zur Unterhaltung genutzt. Sehr beliebt sind Einblicke in das tägliche Leben von Influencern, vorzugsweise als V-Log, der es Zuschauern ermöglicht, als Community zu interagieren und Kommentare abzugeben.

TikTok 
Diese App ist der Shootingstar unter den Social Media Plattformen und wächst momentan so schnell wie kein anderes soziales Netzwerk. Die Nutzer sind vorwiegend Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene – die Generation Z. Das Prinzip von TikTok ist es, Videoclips sowohl anzusehen als auch selber aufzunehmen und mit Spezialeffekten und Filtern zu bearbeiten. Um erfolgreich zu sein, müssen die geposteten Inhalte besonders originell und zugleich authentisch wirken. Für Unternehmen ist die Reaktionsschnelligkeit eine grosse Herausforderung. Wer es nicht schafft, die tagesaktuellen Trends umzusetzen, verschwindet hier schnell in der Bedeutungslosigkeit. Aufwendige Produktionskosten garantieren keinen Erfolg, mit Kreativität, Spontanität und Humor hat man auf TikTok die besseren Karten.

Facebook
Die «Mutter der sozialen Netzwerke» ist bei der Generation Z immer noch vertreten, wird jedoch mehrheitlich von den vorigen Generationen genutzt. Mit 2,7 Milliarden Nutzern ist Facebook das grösste Netzwerk der Welt und für viele Unternehmen immer noch die wichtigste Plattform. Vor allem auch weil sich der Kanal von der reinen Repräsentation in ein Marketing Tool gewandelt hat. Hier werden mittlerweile Informationen zu Produkten und Services gesucht und Verkäufe generiert. Unternehmen bleiben über Facebook mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt.

LinkedIn 
Das internationale Pendant zu Xing ist ein Karriere-Netzwerk, auf dem es in erster Linie um berufliche Kontakte und den Austausch businessrelevanter Informationen geht. LinkedIn ist im Gegensatz zu anderen Plattformen wie z. Bsp. Instagram kein visuelles Medium. Hier punktet man mit inhaltlich ansprechenden Blogartikeln und fachspezifischen Informationen. Die Inhalte richten sich mehrheitlich an Unternehmen und weniger an Privatpersonen. Ziel ist, das Netzwerk aus Kunden und Partnern zu erweitern. Auch ambitionierte und karriereorientierte Junge der Generation Z gehören zu den Nutzern auf LinkedIn.

Natürlich gibt es noch weitere Kanäle und Portale. Unternehmen in der Gamingbranche tätig sind, kommen etwa um das Streamingportal Twitch nicht herum. Wer auf branded Videos mit starker Botschaft setzt wird bei izzy projects fündig. Diese App gehört bei den 15 – 26 Jährigen zu den 10 trendigsten der Schweiz.

Für ein Unternehmen/eine Marke ist die Kanalauswahl entscheidend, um die richtige Zielgruppe zu erreichen. Für Content, der die Generation Z anspricht, sind ein Instagram und/oder TikTok-Kanal empfehlenswert. Die Beiträge können auffällig gestaltet werden und so die gewünschte Aufmerksamkeit erregen. 

Mit der Kombination mehrerer Apps kann man Informationen sehr effektiv einem breiten Publikum zugänglich machen – Kanal und Inhalt müssen aber immer zur Zielgruppe passen.